Da stehts, auf meiner Website: Ich bin Coach.

Marketingexpert*innen flüstern: Das kannst du nicht machen, zu abgelutscht, mit zu vielen Vorurteilen beladen.

In Podcasts laue Witze über Coaches: Wer sonst nix kann, nennt sich Coach. Heute schon einen Coach gehabt?

„Was ist denn dein Beruf?“ „Ich bin Coach“. „Ach,…..“ sagt der Gesprächspartner und schaut gelangweilt. Hätte ich doch einen schön greifbaren Beruf wie Ingenieurin, Lehrerin, meinetwegen auch „ich arbeite in der Marketingabteilung.“, was ja auch kein Beruf ist, aber macht nichts.

Die Welt wimmelt von Coaches aller Art. Der Begriff ist nicht geschützt. Jede*r darf sich so nennen. Jede Coachingschule definiert ihn wieder etwas anders. Das hilft dem Image nicht, so gar nicht.

Wie oft bin ich selbst schon darauf reingefallen, dass etwas in der Verpackung Coaching daherkam und dann Beratung war, im besten Fall. Das macht mich wirklich wütend.

Halt, merkst du denn Knackpunkt?: Ich ärgere mich, weil ich weiß, wie es geht. Weil ich da verdammt nochmal viele Jahre für gelernt habe, teure Ausbildungen abgeschlossen, teure Konferenzen besucht, tausende von Artikeln und Büchern gelesen, mich in Intervisionen gemeinsam mit Kolleg*innen auf den Prüfstand gestellt. Und natürlich all meine Kunden, die mir immer wieder zeigten: Es wirkt. Es ist gut. Ich kann es richtig gut.

„Hallo, ich heiße Anne und bin Coach.“

Sag doch, du bist Mutmacherin oder Begleiterin. Sage doch gar nicht, was du bist, sondern nur, was die Kund*innen als Ergebnis davon haben.

Hallo, ich bin Anne, die SEHHELDIN. Ich bin Coach – und sage das auch. Denn das ist mein Beruf, den ich richtig gut kann und in dem ich für dich viele Jahre Können und Erfahrung mitbringe.

Klar, ich mache dir auch Mut und ich begleite dich in deinem Prozess. Danach geht’s dir besser Du weißt, wie du weiter gehst, was dir wichtig ist und was zu dir passt. Du weißt, wie du dein Leben leben möchtest. Denn ich bin ja ausgebildeter und in der Wolle gefärbter Coach. Wir machen das so.

Jahre, ach was Jahrzehnte, bin ich um diese Berufsbezeichnung herumgeschlichen, war nicht nur anonyme Augenkranke, sondern auch fast Teil der Anonymen Coaches.

Schluss damit. Das kommt jetzt auf die Startseite und auf die Über mich Seite.

Wenn wir, die das wirklich können, diese Berufsbezeichnung nicht positiv besetzen, wer dann?


Du willst es doch besser verstehen? Dann habe ich hier einige für mich wesentliche Punkte zusammengefasst.

Coaching: Es geht um dich.

Voraussetzungen

Es muss passen: Es ist erwiesen: Coaching ist dann erfolgreich, wenn wir zusammen passen. Wenn das nötige Grundvertrauen da ist und wir beide einfach ein gutes Gefühl haben.

Du musst dich mit mir wohl fühlen. Ich muss das Vertrauen haben, dass ich für dich die Richtige bin. Deswegen bekommst du von mir gleich zu Anfang einen kurzen Fragebogen. Deine Antworten sind dann Grundlage für ein kurzes Kennenlerngespräch. Erst danach sagen wir „Ja“ zueinander und ich mache dir ein Angebot.

Du möchtest etwas für dich verändern: Du weißt noch nicht wie, aber du weißt: Du möchtest etwas anders für dein Leben. Anders mit deinen Augen umgehen, besser akzeptieren, was ist oder Wege finden, wie du deine Arbeit und dein Sehen besser zusammenbringst. Du willst das wirklich und bist bereit, für dich Schritte zu setzen.

Coaching ist ein Prozess: Was heißt das eigentlich?

Das ist erstmal so eine Worthülse, mit der du vielleicht nicht viel anfangen kannst. Lass es mich anders ausdrücken: Du möchtest etwas für dich verändern und hast eine vage Idee, was. Du hast vielleicht eine Sehnsucht in dir, eine Ahnung, wohin ges gehen kann. Gemeinsam finden wir dann heraus: Was möchtest du wirklich? Welchen Weg kannst du für dich gehen? Wie kannst du ihn gehen? Was erleichtert dich? Was tut dir gut? Es geht um dich, deine Fragen, dein Leid, deine Wünsche. Den Weg zu deinem Ziel können wir nur gemeinsam gehen, das ist Teamarbeit. Genau: Es ist ein Weg, mit klarem Anfang und Ziel.

Handwerkszeug

Für mich als Coach gibt es zwei grundlegende Handwerkszeuge: Meine Intuition und einen Koffer gefüllt mit auch ungewöhnlichen Fragen. Ich spüre: Um was geht es dir wirklich? Sind wir noch auf dem Weg zu deinem Ziel? Ich bin ständig mit Kopf und Herz dabei. Ich höre dir sehr gut zu und stelle dir die Fragen, die dir helfen, für dich den Kern zu finden, das, um was es dir wirklich geht, was dir wirklich hilft. Wir stellen gemeinsam sicher: Wo stehst du? Fühlst du dich unterstützt? Regelmäßiges Feedback gehört dazu.

Natürlich gibt es auch weiteres Handwerkszeug, ich gebe dir Übungen und Ideen an die Hand und wenn du möchtest, auch inhaltliche Informationen. All mein Fachwissen ist für dich, wenn wir beide sicher sind, dass es dir weiterhilft.

Das fragt von dir: Grundvertrauen und Offenheit. Wenn du wissen willst, was genau passieren wird, wie eine Sitzung abläuft, dann ist Coaching nichts für dich. Das wäre dann ein Einzeltraining, in dem ich dir Wissensinput gebe. Dein Ziel ist klar, der Weg dorthin überraschend und sehr individuell.

Prozess heißt auch: Als guter Coach weiß ich auch: Das, was zwischen den Sitzungen passiert, was dein Kopf weiterdenkt und dein Herz neu fühlt, ist mindestens genauso wichtig. Ich muss spüren: Unterstütze ich deinen Prozess durch Aufgaben oder lasse wirken, was wirken will.

Das heißt: Grundsätzlich wird von einer Reihe von gemeinsamen Sitzungen ausgegangen.
Meine Einstellung dazu: Wenn du bewusst sagst: Das habe ich verstanden, aber ich will einfach nur mal reden, um mir über etwas klar zu werden oder um das mal auszusprechen“ , dann ist das auch gut. Hauptsache, es ist deutlich, was wir realistisch erreichen können.

„Ach, ist das dann das Gleiche wie Therapie?“

Du hast Recht, es geht natürlich um deine Gefühle im Coaching. Manchmal sind Grenzen zu Therapie fließend. Ich bin ausgebildet als Coach, nicht als Therapeutin. Wenn ich merke: Mein Handwerkszeug passt nicht, ein anderes Wissen ist gefragt, eine andere Ausbildung, dann sage ich dir das.

Hast du noch Fragen oder Zweifel? Dann mal her damit, ich beantworte sie gerne.

Für Coaching gilt: Wenn du wirklich etwas für dich verändern willst, wenn du wirklich offen bist für dich und deine Gefühle, dann kann es seine Wirkung entfalten.

Sehheldin-Grüße

Anne

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