Diese drei Wörter werden mich durch mein 2026 begleiten:
- Lebendigkeit: Mein Hauptwort
- My Way: Als Rahmen, Basis und Ansporn gleichermaßen
- Make it happen!: Um vom Denken ins Tun zu kommen (denn ohne das, keine Lebendigkeit)
Ich liebe Jahreswörter: Sie wirken klein und oft beliebig. Mit Freude als Begleitung gewählt, sind sie absolut kraft- und freudvoll. Meine Erfahrung hat gezeigt: Mir bringt eine Kombination von Wörtern oder auch mal einem Wort und einem Motto richtig viel – dann entsteht für mich ein Bild, ein Ganzes, eine Richtung. Ich habe dieses Jahr ein Hauptwort und dann noch Ergänzungen. Meine Wörter sind aus einem Prozess geboren. Sie sind absolut nicht beliebig, sie richten sich nicht nach dem, was „vernünftig“ scheint. Sie entsprechen dem, was JETZT für mich dran ist.
Was haben meine Jahreswörter mit dir zu tun?
Mehr als du denkst!
- Wir alle brauchen Zeuginnen: Menschen, die hören, was wir sagen, die hören, was wir leben wollen:
Wenn ich sie hier öffentlich schreibe und du mit dem Herzen liest, bist du meine Zeugin, mein Zeuge. Das Öffentlich-Machen gibt meinen Wörtern mehr innere Kraft und mir noch mehr Ansporn, sie zu leben und nicht zu vergessen. - Ich hoffe, dass dich mein Motto und meine Wörter inspirieren für dich auf die Suche zu gehen. Wie? Dazu habe ich den folgenden Artikel geschrieben: Jahreswörter oder Jahresmotto: Finden, integrieren und leben. Es ist Mai? Macht nichts! Du entscheidest, wann dein „Jahr“ beginnt!
Das bedeuten meine Jahreswörter für mich
Meine Jahreswörter entwickeln sich, haben ein eigenes Leben. Ich schreibe jetzt über das Jetzt. Und bin gespannt, was sie für ein Eigenleben entwickeln!
Lebendigkeit: Damit Funken sprühen und sprudelt, was sprudeln will
In meinem Jahresrückblick 2025 habe ich mein 2025 unter Anderem als „gut-langweilig“ diagnostiziert.
Es war nicht wirklich langweilig: Sehr viel ist passiert im Inneren und im vermeintlich kleinen. Aber der Fokus war mehr gerichtet auf noch mehr Frieden finden mit dem, was ist, mir eine noch bessere Basis schaffen. Ich bin durch viele tiefe innere Prozesse gegangen in den letzten Jahren, die sehr viel Energie und auch Geld gekostet haben und mich sehr bereichern im Ergebnis. Landen im Leben, Zuhause in mir – kraftvoll und weich zugleich. Darauf war ich gerichtet.
Jetzt ist sie wieder da: Die Lust auf MEHR, auf Funken, auf Neues, auf Inspiration.
Jetzt ist sie wieder da: Die Kraft, zu riskieren, was in Lebendigkeit auch immer steckt: Es kann anders laufen, als geplant, es kann mich konfrontieren mit dem „Nicht-mehr“, es kann viel weniger gut sein als es sich als Idee anfühlt. Und auch das ist Lebendigkeit! Zum Leben gehört eben alles: Freude, Schönheit und auch Risiko und Enttäuschung.
Im Wort Lebendigkeit steckt Bewegung. Und in der Bewegung, die Chance, auf MEHR: Auf mehr Leben, auf mehr Erfahrungen, auf mehr Funkeln. Schon die Idee lässt mich innerlich sprühen und öffnet neue Türen und Fenster und die Idee von Möglichkeiten.
My Way!: Meine Grenzen, meine Talente, meine Möglichkeiten
Meine Augen setzen einen Rahmen, den ich nicht sprengen kann. Und auch andere Faktoren sind, was sie sind. Mit ihnen heißt es realistisch umzugehen. Es geht nicht mehr so, wie ich es früher tat und es geht nicht so, wie es vermeintlich „normal“ ist. Und gleichzeitig: Ich bin in meinem Leben selten die durchschnittlichen Wege gelaufen, Vieles war ganz schön krumm in meinem Lebenslauf und doch immer logisch für mich. Mittlerweile weiß ich: Ich habe schon ziemlich viel getan, was für mich ganz normal schien, es aber absolut nicht war. Und viel mehr Mut nötig hatte, als ich selbst begriff.
2025 bin ich 60 geworden. Ich habe viel reflektiert in der Zeit und eines ist für mich ohne jedes Fragezeichen: Ich bringe ein ganzes Bündel an Lebenserfahrungen mit und in mir die absolute Sicherheit: Egal, was mir das Leben in den Weg war, ich habe immer eine Lösung gefunden. Immer. Und auch wenn ich auf manche Hindernisse gerne verzichtet hätte: Im Nachhinein war die Lösung aus den Umwegen geboren oft lebendiger, spannender und mehr Ich als Plan A. Ich habe Krisen immer genutzt für Entwicklung, ganz bewusst. (Und merke gerade, dass ich da ganz schön stolz drauf bin.)
My Way: Es ist völlig egal, was die Außenwelt findet von meinem Weg. Immer schon gewesen. Das ist eine Stärke, wenn das Leben dich fragt, anders zu denken und zu handeln als das, was mal die Idee war.
My Way heißt für mich:
- Meine natürlichen Begrenzungen sinnvoll mitdenken und zum Teil der Lösungen machen.
- All das, was mich ausmacht und auch anders macht ohne Entschuldigung oder Kleinmachen mit ins Leben schmeißen.
Seit vielen Jahren bin ich interkulturell unterwegs, entdecke neue Welten, finde neue Zuhauses auch in mir. Das fragt Pioniergeist, innere Stärke, Lebenslust und ganz viel Neugierde. Und das Gefühl: Wäre ja gelacht, wenns hier nicht auch eine Lösung für gäbe!
My Way: Lebenselixier, Realitätssinn, Mut. Ich.
Make it happen!: Vom Denken ins Gestalten
Manchmal kommen Impulse genau im richtigen Moment. Vielleicht gibt es wirklich keine Zufälle? Oder eher: Wir richten unseren Fokus auf das, was gerade „dran“ ist und sie erscheinen dann im Blickfeld. (Mein physisches Blickfeld ist deutlich eingeschränkt, mein inneres ist groß und weit)
Ich habe schon im zweiten Jahr einen Kalender der kraftvollen Kalligraphiekünstlerin Lanka gekauft: Eine Japanerin, die in Den Haag lebt und arbeitet und damit zwei meiner Welten verbindet. Wir tauschen über DM Nachrichten aus. Zweimal schon wäre ich gerne zu einer Life-Performance von ihr gefahren – 2025 zu viel, zu anstrengende, zu… Es ist heutzutage kein spontaner Tagesausflug mehr für mich von Nijmegen aus, sondern ich muss das ganz anders planen.
Dann erreichte mich ihr Kalender für 2026 mit einer handgeschriebenen Notiz: Bisher konntest du nicht zu meiner Performance kommen. „But hopefull this year. Make it happen.“ (Das hat auch was mit dem japanischen Jahreszeichen für 2026 zu tun, aber das führt zu weit hier..)
Ja, dachte ich. Make it happen! Das gehört zu Lebendigkeit und My Way!
Wie unendlich kraftvoll, zuversichtlich, gestaltend. Ja, es ist Arbeit. Ja, es braucht meinen Einsatz. Es passiert nicht einfach so. Es braucht meinen Willen. Make it happen!
Make it happen: Das, was mehr Leben ins Leben bringt. Das was mich LEBENDIGKEIT fühlen lässt. Das, was den Funken überspringen lässt.
Konkrete Auswirkungen meines Mottos auf mein 2026?
Gerade ist Anfang Januar 2026. Das Konkrete entsteht im Gehen. Es gibt schon ein paar Funken. Stand jetzt:
- Schreiben lässt mich tatsächlich lebendig fühlen. Meine Gedanken nach Außen bringen. Resonanz erhalten: Das ist jetzt schon mein zweiter Blogartikel. Ich habe eine Anzahl von Blogartikel überarbeitet mit viel Freude.
- Ich lasse Idee und Visionen in mir entstehen auch anhand von Schreibübungen.
- Viel zu lange war ich nicht mehr unterwegs und nicht in England. Du kannst es nicht wissen: Nach dem Abitur war ich Au Pair in England, mit 16 mehrere Wochen bei einer Familie und es meine erste Auslandsliebe. Wie kann es gelingen mit eingeschränkter Energie? Gleichzeitig: Reisen waren für mich immer „Locals“, Menschen, dort sein. Mit meinen Jahreswörtern im Herzen habe ich gleich Anfang Januar mit meinen Deep – Listening-Buddies in den UK Ideen angestossen. Die Route liegt schon fest, einfach, weil sie dort sind.
- Ich überlege gerade mit Lanka, ob ich nicht helfen kann, dass eine Performance hier in Nimwegen stattfindet. Das wäre für beide toll.
- Aufträge und Geld verdienen? Hier überlege ich gerade, was ich da wirklich will und was passt und wie es entstehen kann. My Way.
To be continued!
Ich liebe mein Jahresmotto im Dreiklang schon jetzt. An dunklen Tagen inspirieren sie mich und geben Kraft und an kraftvollen Tagen Schubkraft nach Vorne und for Allem: Funkeln. Lachen. Lebensfreude.
Klar, das Jahr ist frisch. Was noch passiert, wer weiß das schon. Es kann gut sein, dass die Lebendigkeit mal ruhen muss und das Leben danach fragt, dass ich mich mehr auf inneren Frieden und Stabilität richte. Die sind ja nötig, damit Lebendigkeit entstehen kann.
Was auch passiert: Die Ausrichtung der Reise bleibt!
Du willst mich 2026 begleiten, wie ich das alles ins Leben bringe? Davon profitieren für dich selbst?
Du wärest so willkommen. Ach mehr: Du wärest dann aus dem Hintergrund mein „commitment buddy“. Wenn wir uns begleiten, dann verstehe ich auch so viel besser, wie meine Lebendigkeit dich unterstützen kann.
Egoistisch? Ist es das nicht immer auch? Und gleichzeitig: Ich will mich verbinden mit dir, meine Lebendigkeit und meine Ideen, meinen Blick auf die Welten zu dir bringen. Und ganz ehrlich: Ich bin überzeugt, dass dir das auch was bringt an neuen Gedanken, an gutem „Schub“ an Inspiration für dein 2026.
Du willst in 2026 auch mehr Leben im Leben? Mehr dein Leben? Mehr Lebendigkeit. Ich unterstütze dich dabei.
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Immer mit Liebe geschrieben. Versprochen.

